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Die Story ist von Falling

SUICIDE IS PAINLESS

Das Licht ist gedimmt. Ich sah immer wieder auf das Bild in meiner Hand. Streichelte sanft mit meinem Daumen über seine Wange aus Fotopapier. Wieso musste er uns verlassen? Wieso? Einzelne Tränen laufen mir über meine weiße Haut, hinunter auf meine Lippen. Sie schmecken salzig. Meine Augen, die sonst in dem blausten blau gestrahlt haben, waren grau wie der Asphalt. Im Hintergrund lief die Musik von Korpi Ensemble, ich hasste die Musik eigentlich. Ich war einmal zweite im Dauer-Korpi-Enselble-hören, mehr als 2 Lieder hab ich nicht ausgehalten. Aber sie beruhigt ungemein. Vielleicht gerade weil es seine Band war. Ich sah von dem Bild weg auf die Hülle der CD. Eero Heinonen – Bass. Ich kann diesen Namen nicht mehr sehen, nicht mehr hören, nicht mehr aussprechen. Alles ist meine Schuld. Hätte ich ihn nicht angeschrieen wegen dieser Kleinigkeit, hätte ich ihn doch nur nicht angeschrieen. Vielleicht wäre er dann nicht aus dem Haus gerannt. Achtlos über die Straße gelaufen. Ich kann nicht weiter denken, breche erneut in Tränen aus. Ein grauer Schleier hängt über meinen Augen, ich sehe alles verschwommen, nur noch Umrisse. Einzelne Tränen fallen wie Steine auf das Bild. Beim Aufschlag zerschellen sie, bilden eine Pfütze. Ich lehne mich zurück. Blicke aus dem Fenster, es ist Nacht. Vereinzelt huschen Nordlichter über den mit Sternen behangenen Himmel. Eine schöne Nacht zum sterben. Ich stehe auf, wanke zum Fenster und sehe in die Sterne, es ist wunderschön. Die Erinnerungen kommen wieder hoch, aber ich versuche sie so gut es geht zu verdrängen. Meine Füße tragen mich ins Badezimmer, ich kann sie nicht mehr Kontrollieren. Drehe den Wasserhahn auf. Das kochendheiße Wasser läuft über meine Finger in die große Wanne. Ich setze mich auf den Rand und sehe dem Wasser zu, wie es unaufhaltsam in den schon vorhandenen See läuft. Es rinnt über den Rand. Streife meine Kleidung ab und setzte einen Fuß nach dem anderen in das heiße Nass. Ich lag mindestens eine halbe Stunde in der Wanne und beobachtete wie die Wassertropfen von meiner Haut perlten wenn ich den Arm aus dem Wasser hob. Meine Augen waren Pechschwarz, verlaufen von der Schminke. Von dem Regal über dem Spiegel glänzte mich etwas an, es machte mich neugierig. Ich stand auf, innerhalb weniger Sekunden wurde mir eiskalt. Eine Gänsehaut bildete sich und mein ganzer Körper find an zu zittern. Ich hob das metallische Etwas auf, eine Rasierklinge. Sie lag dort, seitdem er tot war. Eero. Ich hatte mich nie getraut sie zu benutzen, zu groß war die Angst vor dem Schmerz, vor dem Blut. Ich drehte sie in meiner Hand, betrachtete sie von alles Seiten und fuhr mir sanft über den Zeigefinger. Ein leichter Schnitt war zu sehen, kein Blut. Ließ meine Hand zurück ins Wasser gleiten, es brennt. Wollte mehr, der Schmerz befreite mich, ließ mich vergessen. Ich setze in der Mitte meines Armes an, drückte die Klinge leicht ins Fleisch und zog sie einmal über meinen Arm. Es floss Blut an meinem Arm runter, vermischte sich mit dem Wasser. Die Wunde pochte, wollte gar nicht mehr aufhören zu schmerzen, aber es befreit. Ich schnitt meinen Arm immer weiter zur Handfläche auf. Das Wasser war Blutrot. Der letzte Schnitt. Mir würde schwarz vor Augen, ich merkte wie ich schwächer würde und auf einmal war alles wie Leer, kein Schmerz, kein Leid, keine Angst...



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