Welcome to the blog of Falling and Losti!
br>


Fallings und Lostis Storys
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Suicide is painless
  Soulmates never die...
  Imagination
  Schwarze Engel
  Gartenparty mit Folgen
  Die fröhliche Koch- und Backstunde mit TR
  So ist das Leben!
  4 Rasmusse im Zoo
  Warum die Jungs so große, dunkle Kulleraugen haben
  Das Osterhuhn
  Dunkelheit
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   Lostis Homepage
   Fallings Homepage
   Mira's blog
   Sarah´s Homepage
   Rosine´s Homepage
   Jale´s Homepage
   Vicky´s blog
   Darkshadow´s blog
   Kirjava und Varis' blog
   Eisi´s blog
   Pristine´s blog
   Rosine´s blog
   Sumuista´s blog
   Schneuzi´s blog
   LadyHellsing´s blog
   Salzhering´s blog
   Suppenhuhn´s blog
   Maddy´s blog
   Bia´s blog

http://myblog.de/fallingandherslave

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Diese Story ist von Losti.

Vielleicht werden ihr euch wundern, dass ich euch im Sommer etwas über Weihnachten erzähle. Aber ich muss diese Geschichte einfach erzählen, da ich sie nicht länger für mich behalten kann.

Aber vielleicht sollte ich mich erst vorstellen?
Ich heiße Liisa und komme von der Venus. Ja, ihr werdet jetzt denken was man auf der Venus machen kann, aber ich lebe sowieso am Nordpol. Ich bin jetzt 150 und kenne IHN persönlich! Ja, ich kenne ihn. Er ist einfach total nett und es ist kein Wunder, dass alle ihn lieben. Er ist fast wie ein Vater zu mir und der netteste Mensch den ich je kennen gelernt hab.

Oh man, ich muss euch natürlich sagen von wem ich hier rede..äh...schreibe. Er ist jetzt gute 200 Jahre alt und hört auf den Namen 'Weihnachtsmann'. In anderen Ländern ist er auch als Nikolaus oder Santa Claus bekannt, aber diese Namen mag er nicht besonders. Warum? Das dürft ihr mich nicht fragen. Ich gehöre nur zum Personal, das heißt, ich bin das komische Licht das man immer sehen kann, wenn er mal wieder bei pechschwarzem Himmel durch die Nacht fliegt.

Der Job ist ganz okay, und die Bezahlung ist auch in Ordnung. Wer jetzt glaubt dass ich immer aus kleine Funken bestehe, der täuscht sich aber gewaltig! Wenn ich nicht grade hinter dem Schlitten herfliege, bin ich etwa 1.65m groß, habe dunkelblonde, schulterlange Haare und goldene Augen.

Der Weihnachtsmann, von uns liebevoll Nighty genannt (Anmerk: *löl*), war am 12.Dezember mit Janne unterwegs. Janne ist sein Lieblingsrentier. Bestimmt kommt jetzt von euch, dass das Rentier ja Rudolph heißt, aber wer will schon so heißen? Und da Nighty zu jedem nett war, außer man hat mal wieder Schei...ähm...Mist gebaut, hat dem Rentier natürlich die freie Namenswahl gelassen.

Janne ist unser einziges Rentier, da die Vieher wahnsinnig stinken und ziemlich zickig sind. Das ist echt nich zu glauben, aber Janne frisst zum Beispiel nur frisches Gras, das wir extra von Irland einfliegen lassen müssen!

Aber wieder zurück zum 12.Dez 1989. Nighty hat also Janne angespannt und war mit ihm gerade in Finnland unterwegs, da so ein kleiner Finnenjunge umbedingt mit ihm reden wollte. Papi redet mit seinen kleinen 'Kunden' nur am Tag, da sie ja in der Nacht schlafen müssen.

Gerade als Nighty mit seinem Schlitten über dem höchsten Wolkenkratzer von Helsinki flog, kam aus einem Fenster ein Stein hervorgeschossen. Dieser traf Janne direkt zwischen die Augen, wobei Janne samt Schlitten und Nighty umgefähr 150 Meter in die Tiefe stürzten und sich dann unten in Luft auflösten.

Ihr müsst wissen, dass sich weihnachtliche Rentiere und der Weihnachtsmann sich in Luft auflösen wenn sie sterben. Ja...Nighty ist an diesem Tag gestorben. Durch einen fliegenden Stein. Vielleicht klingt das jetzt makaber, aber ich heulte nicht, sondern verfluchte nur den, der ihn erschossen hatte!

Aber diese Frage wurde mir sogleich beantwortet. Aus der Wohnung aus der der Stein kam, drang lautes Gebrüll nach außen. Ich hörte eine Weile zu, und schon wusste ich wer der Schuldige war. Lauri Johannes Ylönen. Der 'Kleine' war 15 und spielte in einer Band namens The Rasmus.

In diesem Moment war es mir egal was sie von mir dachten, und dass meine 'Deckung' auffliegt, aber ich flog durch das Fenster, stiefelte auf einen der Jungs zu und scheuerte ihm eine.
Leider war das nicht Lauri sonder Eero, wie sich später rausstellte.

Nachdem die Jungs ihre Namen genannt hatten, starrten sie mich etwas verwirrt an, als ich sie anbrüllte, dass sie gerade den Weihnachtsmann getötet hätten, und es ja 12 Tage vor Weihnachten war. Natürlich glauben sie mir kein Wort! Ziemlich sauer packte ich sie an ihren T-Shirts und zog sie einfach mit.

Schon kurze Zeit später standen wir vor der Werkstatt von Nighty. Mit ratlosen Gesichtern standen sie vor dem Gebäude und wussten nicht was sie tun sollten.
"Kommt mit!" sagte ich kurz angebunden und ging ins Büro.

Die 4 folgten mir und ein kleiner Wichtel knallte die Tür hinter ihnen zu. Natürlich hatten alle Beschäftigten die traurige Nachricht schon gehört.

"Was habt ihr euch eigentlich dabei gedacht?" brüllte ich sie an. Ich war so sauer auf die 4, dass ich sie am liebsten eigenhändig erwürgt hätte.
"A..a..."
"Nix ABER! Seid ihr euch eigentlich im Klaren dass wir jetzt wegen euch in riesigen Schwierigkeiten stecken?" schnaufte ich.
"Wir helfen dir!" krähte Eero fröhlich in die Runde.

Sofort fing Eero eine Ohrfeige von Aki ein.
"Spinnst du? Ich helf der Verrückten doch nicht!" brüllte er seinen Kumpel an.
"Ruhe jetzt! Ihr WERDET mir helfen! Jeder bekommt eine Aufgabe!" bestimmte ich und schon sahen die 4 aus wie meine Wichtel...also Nightys Wichtel.

Klein, mit grünen Strumpfhosen, roten Schuhen, grün-rot-gestreifen Oberteilen und einer grün-weißen Zipfelmütze.
"IIIIIH! Das lass ich aber nicht an! Das ruiniert einem ja die Frisur!" quietsche Lauri und wollte sich die Sachen wieder ausziehen.
"Du behältst sie an!" drohte ich ihm.
"Ok ok.. is ja gut jetzt!" maulte er.
"Was sollen wir machen?" fragte Eero fröhlich, dem das Ganze anscheinend gefiel.

Pauli sah etwas unglücklich aus, und Aki stand die pure Verzweiflung ins Gesicht geschrieben.
Lauri hingegen, zupfte immer wieder an seiner Mütze rum, damit sie auch ja nicht seine 'Frisur' ruiniern konnte.

"Pauli und Eero, ihr werdet im Lager arbeiten und Spielsachen stapeln"
"Ok Boss!" riefen sie und schon waren sie im Lager verschwunden. Anscheinend hatten sie Angst, dass ich sie verzaubern würde oder sowas. Dabei bin ich IMMER nett..naja..meistens.

"Aki und...wie heißt du nochmal?"
"Lauri" antwortete der Kleine brav.
"Aki du stellst Spielzeug her, und Lauri du kommst mit mir mit!" Mit diesen Worten wurde Aki auch schon von einem Spielzeughersteller mitgezogen und Lauri stand alleine da.
"Komm schon! Wir haben nicht viel Zeit!" rief ich ihm zu und verschwand schon im Stall.

"Igitt! Hier stinkts aber!" jammerte er.
"Was soll ich hier denn tun? Und was ist das für komisch Tier?"
Inzwischen hatten die Wichtel ein Ersatzrentier für Janne gekauft. Denn ohne Rentier kann der Schlitten bekanntlicherweise nicht fliegen. Ich spiele beim Fliegen eigentlich keine Rolle, aber mit dem goldenen Licht hinter dem Schlitten sieht es einfach edler aus.

"Du sorgst für Seppo! 2 Wochen lang musst du dich um ihn kümmern. Also striegeln, mit ihm reden, ihn füttern, waschen und mit ihm ausfliegen. Er ist das letzte Rentier das es heuer zu kaufen gab. Also pass auf ihn auf! Und gib ihm nur das Futter, das auf dem Futterplan steht! Dass das Futter eingeflogen wird, dafür bist du auch zuständig!" erklärte ich ihm seine Aufgabe. Aber komischer Weise sah er nicht besonders erfreut aus.

"2 Wochen bei einem stinkenden Vieh? Das gibts doch nicht!" fluchte er.
"Du machst das jetzt, sonst kannst du was erleben!" sagte ich mit ziemlich lauter Stimme.
Ich weiß, dass er der Einzige war, der Zeit hatte sich mit einem Rentier abzugeben, weil sonst alle wahnsinnig beschäftigt waren. Aber ich hatte kein gutes Gefühl dabei ihm diese Aufgabe zu übertragen.

Die 2 Wochen vergingen wie im Flug und schon war der 23.12. da. Aber da tauchte schon das nächste Problem auf. Lauri hatte Seppo einmal nicht richtig angebunden als er mit ihm ausgeflogen ist, und jetzt waren wir wieder "rentierlos". Ich saß gerade mit Stella und Loona im Büro, Stella und Loona sind die Stellvertreter der ganzen Wichtel die Nighty dienten, als Lauri reinplatzte und es uns erzählte, dass er Seppo verloren hat.

Vor Stella hatte er ziemlichen Respekt, und ist deswegen sofort aus dem Büro verschwunden, als er ihr verärgertes Gesicht sah.
"Und jetzt? Kann der Trottel nicht einmal was richtig machen? Das ist doch nicht zu glauben!" wetterte sie los.
"Aber Stella was willst du denn machen?" fragte Loona sie und versuchte Stella wieder zu beruhigen.
"Soll doch Lauri den Schlitten ziehen!" motzte sie.
"Stella! Das ist es! Das machen wir!" rief ich begeistert und piepte Lauri über seinen Beeper an.

Schon kurze Zeit später kam er wieder ins Büro. Das heißt, er schlich ins Büro herein, wie ein geprügelter Hund.
"Ja?" meinte er kleinlaut.
"Stella hatte eine Idee, der Loona und ich vollkommen zustimmen!" grinste ich ihn an.
"Und was?" Dabei sah er Stella ängstlich an. Sie hatte ihn letztens durch den ganzen Stall von Seppo geschleift, weil er vergessen hatte Seppo zu füttern. Dabei hatte sie aber keine Rücksicht darauf genommen, wodurch sie Lauri gezogen hat.

"Du wirst morgen den Schlitten ziehen! Loona, bitte!" meinte ich und gab Loona ein Zeichen.
Die schwenkte ihren Zauberstab und schon stand ein kleines blondes Rentier vor uns. Es sah uns mit großen schwarzen Kulleraugen an.
"Ach ist das süß!" schwärmte Loona und schon hing sie dem armen 'Tier' am Hals und knuddelte es erst mal richtig durch.

"Aber recht kräfig sieht es nicht gerade aus!" bemerkte ich und sah Stella zweifelnd an.
"Hast recht Liisa. Aber was wenn wir..." Sie flüsterte mir ihre Idee ins Ohr.
"Das machen wir! Der Vorschlag ist super!" stimmte ich ihr zu und erzählte sogleich Loona den Plan den wir gefasst hatten.

Eine gute Stunde später standen 3 kleine Rentiere vor uns, und ein Pauli-Weihnachtsmann.
"Warum muss ich kein Rentier sein? Ich bin euch echt dankbar!" rief Pauli erfreut.
"Weil du Nighty am meisten ähnelst! Deswegen!" klärte Loona Pauli auf.
"Ach ihr seht echt putzig aus Jungs!" rief ich und streichelte dem kleinen Eero-Rentier über den Kopf.

Das Lauri-Rentier war blond und hatte das Fell spitz nach hinten gegelt. Das Eero-Rentier hatte langes Fell, war dunkelbraun und schwebte knapp über dem Boden, was darauf schließen lies, dass es schon wieder meditierte. Und das Aki-Rentier sah einfach nur total süß aus. Er hatte ein mittellanges hell bis dunkelbraues Fell, ein Cappie auf und eine süße schwarze Brille auf der Nase. Die 3 kleinen Tierchen sahen Pauli mit großen, schwarzen Kulleraugen an, und es hatte den Anschein, dass sie irgendwie neidisch waren auf ihren Kumpel.

Am 24.12. verlief alles gut. Naja...Pauli blieb einmal im Kamin stecken, verschreckte einmal ein kleines Mädchen und fiel fast einmal bei voller Fahrt aus dem Schlitten.

...am nächsten Morgen....

"Ich will sie nicht weggeben!" schrie Loona und klammerte sich an den Hals vom Aki-Rentier.
"Aber wie stellst du dir das vor?" fragte Stella sie und versuchte sie wegzuziehen.
"NEIN!" Inzwischen kreischte Loona schon hysterisch.
"Aber Stella, vielleicht könnten wir ja Pauli in ein Rentier verwandeln, und dann können wir sie ja behalten. Ich meine, dann könnte er keinen Schaden mehr mit seiner Steinschleuder anrichten!" grinste ich.

Stella war damit einverstanden, und Loona sowieso.
Also stand schon ein paar Minuten später ein kleines, dunkelbraunes Pauli-Rentier vor uns, das etwas rundlich aussah und uns beleidigt anglotzte.

Jahrelang hatten wir 4 kleine Rentiere namens Lauri, Eero, Pauli und Aki. Aber dann kam eine Zeit, in der keiner mehr an den Weihnachtsmann glaubte, und deswegen verwandelten wir sie wieder zurück. Loona brach das natürlich das Herz, aber was sollte man machen?

Leider ging bei dem Zauber etwas schief, und deswegen haben Lauri, Eero, Pauli und Aki immer noch so große, runde, dunkle Kulleraugen.....





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung